Kursbericht

Expeditionsmedizin für Ärzte, 21. - 28. April 2007 im Berner Oberland, Schweiz

von Helga Rek

Expeditionskurs für Ärzte – das klang schon ziemlich verheißungsvoll, als uns dieser Kurs im Rahmen der höhenmedizinischen Ausbildung angepriesen wurde. Alpinistische Kenntnisse, höhenbedingte Erkrankungen, Biwakieren im Schnee, große Namen wie Jungfrau, Eiger, Mönch, all das reizte mich sehr. Schon von unserem Basecamp aus, hatten wir einen tollen Blick auf die berühmte Eigernordwand. Aber zunächst mussten wir uns mit den theoretischen Grundlagen vertraut machen. Eine kurze Begrüßung durch den Präsidenten der BExMed, Dr.med. Rainald Fischer, und die anschließende Vorstellungsrunde verschafften einen Überblick über die Anderen, mit denen man demnächst Hütten und Höhlen teilen würde. Dabei waren wir ein bunt gemischter Haufen mit Teilnehmern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol, mit weit gestreuten Fachrichtungen von Allgemeinmedizin bis zu Zahnmedizin. Auch unsere Bergführer Hajo Netzer, Jan Mersch, Luis Stitzinger und Ulli Steiner kamen von verschiedenen Bergsteigerschulen.

Gruppenarbeit oder Frontalvortrag

Dann erfolgte auch schon der Einstieg in die theoretischen Grundlagen zur Durchführung einer Expedition. Unsere Beispielexpedition führte uns nach Pakistan, einem Land, von dem wir in den nächsten Tagen noch viel hören sollten. Anhand dieses Beispieles beschäftigten wir uns mit der Vorbereitung einer Expedition, angefangen von den Expeditions-Teilnehmern, eventuellen medizinischen Voruntersuchungen, den Aufgaben und der Verantwortung des Expeditionsarztes, der Erstellung einer Expeditionsapotheke bis ihn zu juristischen Aspekten und der Entlohnung des Arztes. Dabei wurden die Themen nicht etwa in Frontalvorträgen gelesen, sondern alle waren in kleinen Seminargruppen aktiv an der Erarbeitung beteiligt. Unsere Referenten, Rainald Fischer, Elisabeth Heyn und Ulli Steiner unterstützen uns dabei tatkräftig. Da das Grundwissen bei allen Teilnehmern aber bereits vorausgesetzt wurde, konnten wir die Themen sehr selbständig erarbeiten und eigene Vorstellungen von den Aufgaben eines Expeditionsarztes mit einbringen.

Anschließend kam noch ein schwieriges Thema zur Sprache: Jan zeigte uns, wie er seinen Rucksack für die nächsten Tage packen würde. Die Ankündigung, dass eine Rucksackkontrolle erfolgen sollte, führte dazu, dass Einiges, was ursprünglich schon eingepackt war, wieder aus dem Rucksack flog. Denn dieser durfte eine Maximalgröße von 45 l nicht überschreiten, und selbst das war von unseren Führern schon sehr großzügig ausgelegt. Schließlich sollten wir die ganze Woche das Gepäck mit uns herumtragen, inklusive Kochern und Proviant fürs Biwak. Da hieß es, sich von eigentlich für unverzichtbar gehaltenen Ausrüstungsgegenständen zu trennen. Natürlich behielten unsere Bergführer Recht - wer hätte es auch anders erwartet – und selbst minimalistisch gepackt hatten wir teilweise noch zu viel dabei.


Blick vom Jungfraujoch über Jungfraufirn, Konkordiaplatz und großen Aletschgletscher

Und dann ging es endlich mit der berühmten Jungfraubahn auf das Jungfraujoch. Oben erwartete uns dann der gewaltige Ausblick über Jungfraufirn, Konkordiaplatz und großen Aletschgletscher bis zum Mönch. Das Panorama war wirklich wunderschön! Ganz zu recht ist die Jungfrauregion als Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen worden!

Nach Bezug der Zimmer, wurden wir weiter mit der praktischen Behandlung von Höhenhirnödem und Höhenlungenödem vertraut gemacht. Am eigenen Leib konnten wir die Therapie mittels Certec-Bag, Wenoll-System oder TAR-System ausprobieren.


Spaltenbergung – im Hintergrund der Mönch

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen ging es endlich hinaus auf den Gletscher! In dieser Umgebung fiel es leicht, praktische Übungen zu Spaltenbergung, Gehen am Fixseil und LVS-Suche durchzuführen. So konnten wir uns vor dem ersten Gipfelangriff am nächsten Tag noch weiter Akklimatisieren.

Leider überschattete die Erkrankung eines Teilnehmers am nächsten Morgen die Vorfreude auf die erste große Tour. Er hatte über Nacht ein Höhenlungenödem entwickelt und mußte so schnell wie möglich nach unten gebracht werden.

Für uns Nichtbetroffene galt es, den Mönch (4107m) im Expeditionsstil zu bezwingen. Dazu bildeten wir unter der Südflanke des Gipfels zwei Seilschaften, um zunächst den Gletscherbruch am Fuß der Flanke zu überwinden. Angeführt wurden wir von Jan und Ulli. Luis und Hajo waren schon eine ganze Stunde früher aufgebrochen, um die Flanke des Berges mit Fixseilen zu sichern. So konnte einerseits gewährleistet werden, dass die ganze Gruppe sicher das Ziel erreichen würde, schließlich konnten die Bergführer unser alpinistisches Können noch nicht einschätzen. Andererseits bekamen wir so einen Eindruck von der Begehung eines Berges im Expeditionsstil, wie sie zum Beispiel im Himalaja am häufigsten praktiziert wird. Ich muss zugeben, dass ich doch sehr überrascht war, wie schnell auf diese Art und Weise die ganze Gruppe mit 20 Teilnehmern die 500m über den Gletscherbruch und die Flanke hinauf überwinden konnte.

Am Abend teilten wir uns dann in der Konkoriahütte in verschiedene Gruppen auf, die am nächsten Tag unterschiedliche Ziele anvisierten, und auch zu unterschiedlichen Zeiten aufbrachen. Der Abmarsch der ersten Gruppe unter Führung von Luis und Ulli Richtung Grünegghorn (3860m) wurde schon auf 5.00 Uhr festgelegt. Die andere Gruppe mit Hajo und Jan marschierte Richtung Kranzberg und damit in die Richtung, in der später unser Biwak gebaut werden sollte. Somit blieb für meine Gruppe etwas mehr Zeit und ein späteres Aufstehen war möglich. Dennoch stiegen wir im Schein der Stirnlampen wieder zum Konkordiaplatz ab, wo wir auffellten und uns dann über den Grüneggfirn auf den Weg machten. Die Morgendämmerung ließ nicht lange auf sich warten, wunderschön waren die ersten Sonnenstrahlen am gegenüberliegenden Aletschhorn zu beobachten.

Sonnenaufgang

Auf dem Weg zum Gipfel galt es, eine überwächtete kleine Steilstufe zu überwinden. Dazu wurden schnell die Steigeisen angelegt und anschließend konnte der Hang zum Vorgipfel (3787m) wieder mit Skiern in Angriff genommen werden. Von diesem führte ein Grat zum eigentlichen Gipfel, den wir aber aufgrund einiger Kletterstellen, die hätten überwunden werden müssen, nicht in Angriff nahmen. Aber wenn ich mir das restliche Tagesprogramm betrachte, dass noch folgen sollte, war ich doch ganz froh, nicht noch weiter gegangen zu sein.

Nach einer ausgiebigen Rast mit Erwarten des Auffirnens der Hänge, konnte die Abfahrt gestartet werden. Die Steilstufe wurde dann am Fixseil mit Skiern überwunden und der Rest der Abfahrt konnte schnell beendet werden. Unten nahmen wir den Rest unseres Gepäcks, das wir am Morgen dort zurückgelassen hatten, wieder auf. In zwei Seilschaften ging es jetzt quer über den Konkordiaplatz und dann über den großen Aletschfirn Richtung Lötschenlücke.

Biwak - Einige zogen es vor bei dem schönen Wetter, draußen zu schlafen.

Bis zum Biwakplatz unterhalb der Äbeni Flue gegenüber des Aletschhorns mussten noch 6-7 km und 350 Höhenmeter überwunden werden. Und das in der Mittagshitze nach einer anstrengenden Skitour. Die erste Seilschaft meinte wohl, es wäre zu heiß und verschaffte sich gleich ein (unfreiwilliges) Bad in einem Gletscherbach. Zum Glück konnten die nassen Füße und Schuhe am Biwakplatz auf den gewärmten Felsen wieder getrocknet werden. Diesen Platz hatten Hajo und Jan sehr gut ausgewählt: Genug Schnee für die Höhlen, Felsen als Sitzplätze und zum Trockenen der nassen Sachen und ein Bach, so dass das langwierige Schmelzen von Wasser entfiel. Nach der Ankunft am Biwakplatz machten wir uns gleich an den Ausbau der Höhlen. Insgesamt konnten wir 6 Schneehöhlen für jeweils 4-5 Personen buddeln. Die „Bundeswehrler“ konnten hier eindeutig Punkte sammeln. Letztendlich fand sich aber für jeden ein schöner Schlafplatz. Einige zogen es vor bei dem schönen Wetter, draußen zu schlafen. So war diese Nacht weitaus angenehmer, als die zuvor verbrachte auf der Konkordiahütte. Hier mögen mir bestimmt Einige widersprechen, die in der Schneehöhle dann doch gefroren hatten, aber ich fand es sehr gemütlich! Zum Abendessen kamen endlich die mitgebrachten Kocher und Töpfe zum Einsatz. Aber auch Müsli zum Frühstück mussten wir nicht missen, so konnten wir am Donnerstag frisch gestärkt die Tour zur Äbeni Flue (3962m) antreten.

In verschiedenen Gruppen, so dass sich jeder nach Lust und Laune einer schnelleren oder langsameren Gangart anpassen konnte, machten wir uns auf zum ersten Teilstück über den Äbeni-Flue-Firn bis kurz unterhalb des Gletscherbruchs. Durch den Gletscherbruch führte Jan uns am Seil. Wie gut diese Vorsichtsmaßnahme war, zeigte sich auch schon kurz darauf, als einer der Teilnehmer in einem Steilstück ausrutschte und fast in die Gletscherspalte abrutschte. Aber gehalten vom Seil konnte das verhindert werden. O.k. ich gebe ja zu, ich habe jetzt ein bisschen übertrieben, so dramatisch war es dann doch nicht. Aber wir konnten erleben, wie schnell auch ein sicherer Skitourengeher mal ausrutschen kann, und dass ein Seil oft schlimmeres verhindert.

Kurz danach kamen wir schon Richtung Gipfelhang. Nach einer kurzen Rast überwanden wir noch die letzten 300 steilen Meter bis zum Gipfel. Alle, die am Morgen Richtung Gipfel aufgebrochen waren, hatten den Gipfel auch erreicht! Viel zu schnell waren wir wieder bei unserem Gepäck angelangt, und mussten für die letzten Höhenmeter bis zur Hollandiahütte wieder aufsatteln. Diese stellte sich als kleine, aber feine Hütte direkt an der Lötschenlücke heraus. Nachmittags diskutierten wir mit Hajo das Verhältnis Expeditionsleiter – Expeditionsarzt, und Luis und Ulli gaben für Interessierte eine Einführung in die Orientierung mit GPS.

Während des Abendessens konnten wir dann noch einen „echten“ Spaltensturz erleben. Zwei Schneeschuhgeher hatten leider nicht reserviert und mussten sich abends noch auf den Weg ins Tal machen. Eine von der Tageswärme aufgeweichte Schneebrücke direkt auf dem Hauptweg gab nach, und einer der beiden stürzte in eine Spalte. Zum Glück waren beide angeseilt unterwegs, und das Ganze passierte nur ca. 40m von der Hütte entfernt. So fanden sich genug Bergführer, die schnell zur Hilfe eilten und den Mann aus der Spalte zogen. Nur mit Hilfe seines Kameraden wäre das ein viel schwierigeres Unterfangen geworden. Verletzt hatte sich der Gestürzte nicht, er wird wohl mit dem Schrecken davongekommen sein. Bei uns gab es dann noch Kopfschütteln über das Verhalten des Hüttenwirtes, der die beide um diese Tagezeit noch losgeschickt hatte. Wir ließen uns von dem Ereignis aber keineswegs von einem lustigen Hüttenabend abhalten, wussten wir doch, dass es der letzte Abend auf einer Hütte sein würde.

Am Gipfel des Mittaghorns

Am Freitag teilten wir uns wieder in drei Gruppen auf. Gipfelziel war das Mittaghorn (3892m). Die eine Gruppe unter der Führung von Hajo zog mit vollem Gepäck los, um sich an eine Überschreitung des Mittaghornes zu wagen, die zweite Gruppe unter Führung von Ulli ließ einen Teil des Gepäcks auf der Hütte, um vor der Abfahrt ins Tal wieder dorthin zurückzukehren, und die dritte Gruppe mit Jan und Luis plante den kürzeren Marsch Richtung Anuchnubel, um dann wieder über die Hollandiahütte ins Tal abzufahren. Trotz des schweren Gepäcks kamen wir rasch voran, und der Gipfel ließ sich schnell erblicken. Dazu mussten sich allerdings die Frühnebelfelder und Wolken erst verziehen. Als dies geschehen war, bot sich aber wieder ein traumhafter Anblick der umliegenden Gipfel, teilweise noch in Wolken gehüllt. Von der Hollandiahütte zogen wir zum Anujoch. Dort schnallten wir die Steigeisen an die Füße und die Skier auf den Rucksack, schließlich wollten wir nach der Überschreitung des Mittaghornes südwestseitig wieder abfahren. Mit schwerem Rucksack und Skiern am Buckel wurde jetzt noch der Südgrat Richtung Gipfel erklettert. Das verlangte nochmals einiges an Trittsicherheit, bevor es die letzte Höhenmeter über eine gut ausgetretenen Firngrat zum Gipfel ging.

Zum Gipfelsturm aufgefordert legte Hajo hier nochmals ein ordentliches Tempo vor. Vom Gipfel konnten wir einen letzten Blick aufs Aletschhorn genießen, bevor es uns aufgrund des Windes zu kalt wurde, und wir uns relativ schnell zur Abfahrt fertig machten. Als erstes erwartete uns eine über 40° steile Flanke, die wir in genügend großen Abständen in der Spur hinter Hajo abfuhren. Anschließend näherten wir uns dem Gletscherbruch des Anugletschers. Da das Wetter wieder etwas schlechter wurde und uns Nebel die Sicht einschränkte, hieß es nun, den Gletscherbruch am Seil abzufahren. Für mich, so wie die meisten anderen dieser Gruppe das erste Mal, dass wir am Seil abfuhren. Bei einer auf 5m eingeschränkten Sicht sahen wir den Sinn dieser Maßnahme aber sehr schnell ein. Bedeutete dies doch eine weitere neue Erfahrung. Erst nach Überwinden des Bruches klarte die Sicht wieder auf, so dass wir erst im Rückblick sahen, welch gewaltige Geltscherspalten wir nach einigem Suchen mühsam umfahren hatten. Unterhalb des Gletscherbruches wurde der Schnee sehr schnell feucht und schwer. Auf dem Weg zur Fafleralp überquerten wir noch einige kleinere Bäche, bis uns ein größerer Bach den Weg versperrte. Nun mussten wir für ein kurzes Stück wieder bergauf und fellten erneut an. Weiter bachaufwärts hatten wir eine Brücke gesehen. Diese war nur leider noch nicht auf Fußgänger eingerichtet, so dass es noch eine abenteuerliche Seiltanzübung über einen reißenden Gebirgsbach zu bestehen galt. Schließlich erreichten aber auch wir glücklich die Fafleralp, wo wir uns mit den anderen Gruppen wieder trafen.

Unseren Bergführern war die Erleichterung, uns alle nach dieser Woche wohlbehalten und ohne größere Verletzungen wieder im Tal zu wissen, deutlich anzusehen. Die Busfahrt zurück nach Grindelwald durch den Lötschbergtunnel nutzten die Meisten zu einem kleinen Schläfchen. Zurück im Basecamp kümmerte sich jeder zunächst um sein körperliches Wohlbefinden, mit Begeisterung wurden nach vier Tagen Schwitzen ohne Waschen die Duschen aufgesucht. Anschließend gab es einen letzten Theorieteil, der sich mit den Voraussetzungen beschäftigte, die ein Arzt für eine Expedition mitbringen sollte. Als Fazit ergab sich schließlich, dass es sich unter den jetzigen Bedingungen für einen Arzt nicht lohnt, als offizieller Expeditionsarzt eine Expedition zu begleiten. Unser aller Ziel sollte es daher sein, diese Bedingungen für Ärzte zu verbessern, um dann auch wirklich als qualifizierter Expeditionsarzt unter entsprechenden Voraussetzungen eine Expedition betreuen zu können. Schließlich wurde noch eine abschließende Feedback-Runde durchgeführt. In dieser kam noch einmal die Zufriedenheit aller Teilnehmer mit dieser wirklich gelungenen Woche zum Ausdruck. Hier nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Bergführer und Referenten, die sich während des gesamten Kurses so hervorragend um uns gekümmert hatten und die Woche zu einem besonderen Erlebnis für uns Alle werden ließen!

Zur Feier des abgeschlossenen Kurses versammelten wir uns am Abend alle im Hotel, um uns an Käsefondue und Fendant zu erfreuen. Nach dem üppigen Mal zogen wir weiter in eine Kneipe, wo wir bei reichlich Bier und Cocktails den gelungenen Kurs feierten. Nachdem keine Tour und kein allzu frühes Aufstehen am nächsten Tag anstanden, zog sich diese Feier doch noch über einige Nachtstunden hin…

Am nächsten Morgen erschienen Einige dann mehr oder weniger verkatert zum Frühstück. Hier verabschiedeten wir uns herzlich von unseren Bergführern mit einem kleinen Dankeschön für die wirklich tolle Woche! Wir sind zu einer wirklich guten Truppe zusammengewachsen, haben nette Leute kennen gelernt und ich hoffe doch, dass sich einige vielleicht wieder treffen, um im Herbst die Prüfung abzulegen, und dass auch sonst der Kontakt untereinander nicht abreißt.

Insgesamt habe ich auf diesem Kurs sehr viel gelernt, sowohl medizinisch als auch alpinistisch, und ich kann jedem Arzt, der sich fürs Höhenbergsteigen und für Expeditionen interessiert, diesen Kurs nur wärmstens weiterempfehlen.

Berg heil!